Sehr geehrte Frau
Grewe,
ich habe eine
Veröffentlichung herausgesucht, um diese Art der Analyse zu erklären.
Es ist zwar eine Humane Veröffentlichung, aber das Prinzip ist dasselbe.
Das unbekannte
mutierte Gen wird sozusagen mit bekannten Genen eingekreist und die
Korrelation der Bekannten Gene mit dem unbekannten festgestellt. Daraus
werden dann Rückschlüsse gezogen:
Linkage-Analyse
... oder Kopplungsanalyse ist ein
statistisches Verfahren, mit dem in Familien, in denen eine Krankheit
gehäuft vorkommt, untersucht werden kann, ob das vermutete Krankheitsgen
und eine Markierung auf einem Chromosom gemeinsam vererbt werden. Denn
je näher eine solche Markierungsstelle einem Krankheitsgen liegt, um so
geringer ist die Chance, daß es bei einer genetischen Rekombination -
also beim Austausch von Chromosomenabschnitten während der Reifeteilung
(Meiose) - zur Trennung der beiden kommt. Mit der Kopplungsanalyse ist
es möglich, Gene auf Chromosomen zu lokalisieren. Enzyme, die die DNA an
ganz bestimmten Stellen spezifisch durchtrennen, helfen den
Humangenetikern dabei, die Markierungsstellen auf den Chromosomen zu
erkennen. Dabei werden die Ergebnisse der Enzymwirkung auf der DNA eines
Gesunden mit jenen bei Patienten verglichen.
Eine weitere
Erklärung finden Sie im Dokument der GFK Bonn
gkf-bonn.de/download/b_dekomien14.pdf
Wir bedanken uns recht
herzlich bei Frau Nina Bayer für Ihre Unterstützung