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 » Erklärung "Linked Marker"
 

Ein „linked Marker“ Test für das Fanconi Syndrome!

Frau Nina Bayer von  Eurofins Medigenomix GmbH schreibt uns:

Sehr geehrte Frau Grewe,

ich habe eine Veröffentlichung herausgesucht, um diese Art der Analyse zu erklären.
Es ist zwar eine Humane Veröffentlichung, aber das Prinzip ist dasselbe.

Das unbekannte mutierte Gen wird sozusagen mit bekannten Genen eingekreist und die Korrelation der Bekannten Gene mit dem unbekannten festgestellt. Daraus werden dann Rückschlüsse gezogen:

Linkage-Analyse

... oder Kopplungsanalyse ist ein statistisches Verfahren, mit dem in Familien, in denen eine Krankheit gehäuft vorkommt, untersucht werden kann, ob das vermutete Krankheitsgen und eine Markierung auf einem Chromosom gemeinsam vererbt werden. Denn je näher eine solche Markierungsstelle einem Krankheitsgen liegt, um so geringer ist die Chance, daß es bei einer genetischen Rekombination - also beim Austausch von Chromosomenabschnitten während der Reifeteilung (Meiose) - zur Trennung der beiden kommt. Mit der Kopplungsanalyse ist es möglich, Gene auf Chromosomen zu lokalisieren. Enzyme, die die DNA an ganz bestimmten Stellen spezifisch durchtrennen, helfen den Humangenetikern dabei, die Markierungsstellen auf den Chromosomen zu erkennen. Dabei werden die Ergebnisse der Enzymwirkung auf der DNA eines Gesunden mit jenen bei Patienten verglichen.

Eine weitere Erklärung finden Sie im Dokument der GFK Bonn
gkf-bonn.de/download/b_dekomien14.pdf

Wir bedanken uns recht herzlich bei Frau Nina Bayer für Ihre Unterstützung


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